Ann-Barbara Steinmeyer

Holz – Zorn – »Schhhhhh«, Feuer – Freude – »Hiiiiiiiiii«

Sonntag, 4. November 2018, 09h00 – 11h00

Ausgangspunkt für den Workshop sind die Emotionen Zorn, Freude, Mitgefühl, Trauer und Angst in Anlehnung an die Traditionelle Chinesische Medizin bzw. die Fünf-Elemente-Lehre. Jede Emotion entspricht der Fünf-Elemente-Lehre folgend einem Element: Zorn – Holz, Freude – Feuer, Mitgefühl – Erde, Trauer – Metall und Angst – Wasser. Beim Aufwärmen werden die Emotionen spielerisch mit spezifischen Stimmklängen, Körperübungen und/oder Bewegungen erlebt. Dabei entspricht beispielsweise der ‚Klang der Erde’ dem Singen (körperlich zentriert) und das Element Holz einer kräftigen starken Stimme (körperlich zielgerichtet). Angeregt durch das Aufwärmen wird mit ausgewählten Aspekten experimentiert und improvisiert. Die Verbindung und wechselseitige Bereicherung von Emotion, Körperausdruck und Stimmausdruck steht im Vordergrund. Musikalische Mittel wie Rhythmisierungen, Variationen von Tempo und Dynamik sowie Raumrichtungen und Raumebenen unterstützen die künstlerischen Prozesse und ermöglichen eine Annäherung an den eigenen Ausdruck. Bitte Bewegungskleidung und Socken mitbringen.

Ann-Barbara Steinmeyer ist 1969 in Ludwigsburg geboren, studierte Musik- und Bewegungserziehung / Rhythmik in Wien. Ihre erste Anstellung führte sie an die Musik- und Kunstschule Lübeck. Zur beruflichen Weiterbildung in New Dance/Performance und in Körperarbeit/Shiatsu ging sie als Stipendiatin der Carl Duisberg Gesellschaft e.V. 1999/2000 in die USA/San Francisco. Unterricht unter anderem bei Keriac und am Acupressure Institute of America Berkeley. Es folgten Arbeitsjahre an einer katholischen Fachschule für Sozialpädagogik und fünf Jahre Selbstständigkeit mit Schwerpunkt Rhythmik für Vorschulkinder in Stuttgarter Kindergärten. Weitere Arbeitsfelder waren Grundschulen, Fortbildungen für Lehrer und Erzieherinnen und künstlerische Projekte. Bei Auftritten im Performance-Bereich vereint Ann-Barbara Steinmeyer Musik und Instrumentalspiel (unter anderem Querflöte und Blockflöten) mit Bewegung/Tanz, konzeptionell gebunden und improvisatorisch. Ihre künstlerischen und pädagogischen Projekte sind immer spartenübergreifend angelegt, an der bewussten Verbindung unterschiedlicher Ausdrucksformen orientiert. Von 2008 bis 2013 unterrichtete sie als Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Seit 2013 führt sie ihre Arbeit als künstlerische Lehrkraft an der Hochschule fort.

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