Sonntag, 04. November 2018, 15h00 bis 16h30, HMDK Stuttgart

Familientag

Familientag
© Denis Kotscherow

Ein pädagogisches Programm, das Sprache und ihren ästhetischen Reichtum erlebbar werden lässt. Gemeinsames Spiel mit Worten, Versen und Lyrik für Klein und Groß, miteinander und füreinander. Ein Programm, das Lust auf mehr macht und zu Entdeckungsreisen in die Klang-, Form- und Sinnwelt von Sprache verführt.

Workshops: jeweils 7 Euro | erm. 5 Euro
Reservierung: 0711 22 10 12, Mail oder an der Tagungskasse.

Doppelmoppelblauerhundundkatz (3 bis 5 Jahre)

Eine vergnügliche Zeit mit der Sprache für drei bis fünfjährige Kinder.
Mit kleinen Geschichten und Gedichten animiert Dagmar Claus zum Mitmachen, Miterleben und Mitsprechen. Durch Laute, Bewegungen und Rhythmus kommen die Kinder von der Erde bis zum Mond dahin, wo die Sprache wohnt. Die Kinder sollten Anti-Rutschsocken oder Gymnastikschuhe und bequeme Kleidung tragen.

Dagmar Claus, geboren 1958 in Frankfurt am Main, ist die erste festangestellte künstlerisch-pädagogische Sprechrein der Akademie für gesprochenes Wort. Sie ist für die Organisation, Konzeption, Regie und Dramaturgie der Auftritte des Ensembles zuständig. Sie erhielt ihre Ausbildung zur Schauspielerin (M.A.) am Mozarteum in Salzburg. Verschiedene Engagements an Theather, sowie eigene Konzeption von Lesungen und eine pädagogische Ausbildung kennzeichnen ihren Berufsweg.

Tierisch! (5 bis 9 Jahre)

Tiergedichte, Fabeln, Märchen. Die Literatur ist ein zoologischer Garten, in dem sich heimische exotische Tiere tummeln. Unsere Vorstellung von Tieren ist immer auch mit diesen poetischen Bildern aus Lied und Dichtung verknüpft. Cornelia Prauser und Oliver Dermann führen die Kinder mit ihrer Stimme, mit Bewgungen und Spielen durch einen bunten Garten poetischer Tierbilder.

Oliver Dermann, geboren 1979 in Stuttgart. Studierte Schulmusik bei Prof. Wolfgang Bloser, sowie Jazz- und Popularmusik bei Uli Gutscher an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Darüber hinaus absolvierte er ein Studium der Sprechkunst und Kommunikationspädagogik bei Prof. Ulrike Maier-Hillenbrand mit Abschluss zum Diplomsprecher / Sprecherzieher. Er ist Musiklehrer am Albert-Einstein-Gymnasium Böblingen und wirkt in verschiedenen Sprechtheaterstücken, Lesungen und Rezitationsprogrammen mit und tritt als Pianist und Liedbegleiter auf.

Cornelia Prauser studierte Schulmusik, Musikpädagogik und Galloromanistik an der Universität Stuttgart und schloss parallel dazu den Diplomstudiengang Sprecherziehung in der Klasse von Prof. Uta Kutter ab. Sie ist Musik- und Französischlehrerin am St. Meinrad Gymnasium in Rottenburg a. N., außerdem wirkt sie in zahlreichen Sprechtheaterstücken, Lesungen und Rezitationsprogrammen mit, leitet verschiedene Chöre und tritt als Blockflötistin und Cellistin auf.

Sag's mit Versen - Gedichte für alle Gelegenheiten (6 bis 10 Jahre)

Gedichte und Reime wecken den Spaß an Sprachrhythmus und Melodie und kommen immer gut an: Ob an Ostern, Mutter- und Vatertag, Nikolaus und Weihnachten, zur Einschulung oder zum Geburtstag – Anlässe gibt es immer wieder, Anderen eine kleine Freude zu bereiten. Der Sprecher und Sprecherzieher Benjamin Stedler erarbeitet gemeinsam mit den Kindern Zeilen und Verse in sprecherisch-experimentellen Spielen und Übungen.

Benjamin Stedler studierte Sprechkunst und Sprecherziehung an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Zuvor absolvierte er seinen Bachelor in der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo er u.a. mit dem Sprechensemble »Laut&Lyrik« zu sehen war. Seit 2009 ist er im Poetry Slam als Poet und Moderator aktiv und arbeitet außerdem als Sprecher, Sprecherzieher und Moderator in den Regionen um Stuttgart und Freiburg.

Zauber der Märchen – Vertrauen schaffen mit Worten (9 bis 99 Jahre)

Jeder kann erzählen, so sagt es Charles Aceval der Märchenerzähler mit algerischen Wurzeln. Er kommt nicht mit fertigen Geschichten, sondern lässt im Kontakt mit dem Publikum Geschichten entstehen. Ein >unsichtbares Band< knüpft der Erzähler mit seinen Zuhörern.

Naceur-Charles Aceval ist in den 1950ern in Algerien in einer Nomadenfamilie geboren und aufgewachsen. Als junger Mann kam er nach Deutschland. Für ihn ist das Erzählen zur Berufung geworden. „Das Erzählen ist ein Akt der Beziehung. Der Erzähler erinnert an die Mutter, wenn er erzählt, oder an einen Freund, der nahe ist. Wenn er aufrichtig erzählt, dann schafft er ein Vertrauen, dann macht er mit dem Zuhörer eine Reise.“ www.aceval.net

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