Dienstag , 15. Dezember 2020 | 18h00, Digital

NACH ATHEN REISEN - BESUCHE UND AUFENTHALTE IN DER ANTIKEN METROPOLE
Gesprochene Antike

NACH ATHEN REISEN - BESUCHE UND AUFENTHALTE IN DER ANTIKEN METROPOLE

»Durch die Schaustellungen und die Unterhaltungsmöglichkeiten ist die Stadt, was das einfache Volk betrifft, unempfindlich gegen Hunger, indem die Stadt das Essen fast vergessen lässt; für diejenigen, die Geld haben, ist keine Stadt mit ihr hinsichtlich des Vergnügens zu vergleichen.«
(Herakleides Kritikos)

Athen war in der Antike nicht nur eine politisch bedeutsame See- und Handelsstadt, sondern auch eine touristische Attraktion, eine Kultur- und Bildungsmetropole, die seit dem 5. Jh.v.Chr. nicht nur zu Studienzwecken für kürzere oder längere Zeit aufgesucht wurde. Die prächtigen öffentlichen Bauten, die vielen Feste, Spiele und Schaustellungen sowie die Fülle an Dichtern und Denkern faszinierten die Gäste. Sie wohnten Veranstaltungen im Stadion, Odeion, Theater oder Vorträgen in den drei Gymnasien bei; manche schlossen sich berühmten Philosophen wie Aristoteles und Epikur oder Redelehrern wie Isokrates und vielen uns heute unbekannten Lehrmeistern an, die auch in den nachfolgenden Jahrhunderten Athens Ruf als intellektuelles Zentrum der griechischen Welt zu bewahren halfen. Im Vortrag werden Texte antiker Autoren vorgestellt, die sich kritisch oder lobend über die Stadt äußern und uns vielfältige Einblicke in die Motive der damaligen Besucher vermitteln.

Vortrag: Prof. Dr. Peter Scholz hat den Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Stuttgart inne. Seine Forschungsinteressen gelten der griechischen Sozial- und Kulturgeschichte, besonders der hellenistischen Zeit, der späten römischen Republik, der oratorischen Praxis, der politischen Ideengeschichte, antiken politischen Theorie sowie der Kindheit, Jugend, Erziehung und Bildung in der Antike.

Lesung: Mitglieder des Sprecherensembles
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Eine Kooperation der Abteilung Alte Geschichte des Historischen Instituts der Universität Stuttgart, des Landesmuseums Württemberg und der Akademie für gesprochenes Wort.

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