Mittwoch , 24. Oktober 2018 | 19h30, Akademie für gesprochenes Wort

Ein Abend zu ausgewählter Lyrik Stefan Georges anlässlich seines 150. Geburtstags

Dr. Guntram Zürn

„Blumen des sommers duftet ihr noch so reich […]“ (George, „Juli-Schwermut“, 1899)
„Die verse sind immer noch viel wörtlicher zu nehmen als man denkt.“ (George nach Robert Böhringer, „Ewiger Augenblick“, 1965)

Im Mittelpunkt des LiteraturGesprächs stehen einzelne Gedichte Stefan Georges (1868-1933).

Es geht an diesem Abend in Vortrag, Lesung und Gespräch um die Wörtlichkeit der Gedichte, ihre Form, jenseits der Deutungsmonopole des George-Kreises und seiner Nachfolger, jenseits politischer oder sozialpsychologischer Implikationen der Lyrik und jenseits der Person des Autors.

Was bleibt, wenn die Texte für sich bzw. im Kontext ihrer Sammlungen wahrgenommen werden? Was entsteht, wenn die Suche nach Sinn nicht an erster Stelle steht? Genauer: Wie funktioniert Georges Lyrik?

Karten unter Reservix und an der Abendkasse

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