Freitag , 08. Juni 2018 | 17h30 - 19h00, Akademie für gesprochenes Wort, Haußmannstr. 22, 70188 Stuttgart (2.OG / Ungarisches Kulturinstitut)

Vision und Inspiration. Hölderlins Wirkung

Prof. Dr. Jürgen Wertheimer, Norbert Beilharz

Podiumsdiskussion mit Norbert Beilharz, Prof. Dr. Thomas Knubben, Dr. Kurt Oesterle und Prof. Dr. Jürgen Wertheimer.

Biografische Notizen der Mitwirkenden:
THOMAS KNUBBEN absolvierte ein Studium der Geschichte, Germanistik und Empirischen Kulturwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Bordeaux mit einer Promotion an der Universität Essen. Es folgte eine langjährige Tätigkeit im kommunalen Kulturmanagement. Heute ist er Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement am Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kulturtheorie und -geschichte, der Kulturpolitik, der Kulturfinanzierung und dem Ausstellungsbetrieb. Thomas Kubben verfasste zahlreiche Veröffentlichungen im Spannungsfeld von Kulturgeschichte, Kunst und Kulturmanagement.

KURT OESTERLE studierte Literatur, Geschichte und Philosophie. Jahrelang arbeitete er als Zeitungsjournalist insbesondere für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und beim Schwäbischen Tagblatt. In der FAZ wurden mehrere seiner Gedichtinterpretationen in Marcel Reich-Ranickis “Frankfurter Anthologie” veröffentlicht. Zudem verfasste Kurt Oesterle Monographien über die Schriftsteller Wolfgang Koeppen und Peter Weiss, sowie Essays u.a. zu Schiller und Uhland (“Ich hatt’ einen Kameraden”), wofür er 1997 den Theodor-Wolff-Preis erhielt. Im Jahr 1995 erschien sein Band “Nordwand und Todeskurve“, später der Roman “Der Fernsehgast oder wie ich lernte die Welt zu sehen”, welcher mit dem Berthold-Auerbach-Preis ausgezeichnet und von der Darmstädter Jury zum Buch des Monats gewählt wurde. www.kurt-oesterle.de

JÜRGEN WERTHEIMER lehrt Internationale Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen. Seine Arbeitsgebiete umfassen die Europäische Aufklärung, Weltliteratur, Kulturkonflikte und Emotionsforschung. Zu seinen jüngeren Publikationen gehören Vertrauen: Ein riskantes Gefühl (2016),
Taksim – Maidan – Tahrir: Die Sprache der Plätze (2017) und Weltsprache Literatur: Die Globalisierung der Wörter (2018).

NORBERT BEILHARZ absolvierte eine Buchhandelslehre und später ein Schauspielstudium. Schon früh war er als Schauspieler und Sprecher für Literatur und Hörspiel tätig. Es folgten einige schriftstellerische Arbeiten, Funk-Sendungen und Gedichte. Ab 1969 produzierte Norbert Beilharz erste kleinere Filme, insbesondere befasste er sich mit journalistischer Filmarbeit über Schauspiel, Oper, Ballett, Literatur und Musik. Schließlich entstanden nicht nur Dokumentarfilme im früheren Bereich sondern auch freie Filme mit Schauspielern und Musikern. Es folgten zahlreiche Ballettfilme und Drehbücher, unter anderem zu Hölderlins Hyperion. Für Hölderlin arbeitete er auch mit Rosalie (Szenenbild und Kostüme) zusammen. Inzwischen sind 160 Filme über 45, 60, 90 und 120 Minuten durch Norbert Beilharz entstanden.

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