Beate Krützkamp

Chorisches Sprechen moderner Texte

Freitag, 30. September 2016, 9h00 – 11h00

Im postmodernen Theater hat das chorische Sprechen einen neuen Stellenwert bekommen. Wie führt man Gruppen ins chorische Sprechen ein? Was für stilistische Mittel wende ich an? Mittels improvisatorischer Übungen nähern wir uns spielerisch den Möglichkeiten des chorischen Sprechens. Die künstlerische Erarbeitung kurzer exemplarischer Texte von H. Müller, R. Goetz, A. Artaud und P. Handke, sowie eigene improvisierte Wort- und Satzfragmente werden erarbeitet. Hierbei ist die Arbeit des einzelnen im Kontext der Gruppe entscheidend. Die Polyphonie soll genutzt werden. Ebenso das differenzierte Umgehen in der Behandlung des Stimmtons. Intensiv sein, heißt nicht laut sein!

Beate Krützkamp, Ausbildung zur Heilerzieherin und Schauspiel- und Sprachgestaltungsstudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Seit 2003 leitet sie zusammen mit Jobst Langhans das Michael Tschechow Studio Berlin und unterrichtet seit 2008 im Fach Atem-Stimme-Text die Theaterpädagogik-Studenten an der Universität der Künste Berlin. Beate Krützkamp führt Theaterprojekte mit Menschen mit und ohne Behinderung durch, leitet Theaterepochen im Seminar für Heilerziehungspflege und bietet Fortbildungen für Märchenerzähler. 2016 gründete sie die Agentur für Sprechen, eine kollegiale Fortbildung in Berlin.

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