Das Sprecherensemble der Akademie ist international wie bundesweit ein vielfach gefragter Gast. Nun stellt es sich regelmäßig in Stuttgart vor. Termine finden Sie im Veranstaltungskalender.

Rückblick 2017

Hörzeit | »Küsse, Bisse, ... wer recht von Herzen liebt...«

Hörzeit | »Küsse, Bisse, ... wer recht von Herzen liebt...«

Mit Dagmar Claus und Frank Streichfuss
Musik: Andreas Geyer

Haben Sie heute schon geküsst? Entdecken Sie Ihren literarischen Lieblingskuss in einer Hörzeit, die sich ganz dem hingebungsvollen Moment des Kusses und seiner literarischen Feier widmet. Aber nicht nur wie man richtig küsst, gar geküsst werden will, auch was Küsse in der Literatur wie im Leben nicht alles vermögen, war zu hören. Unsere Oskulologie ist keine trockene Wissenschaft, wir lauschten, fühlten, staunten, was ein Kuss dem anderen gibt und nähern uns poetisch dort, wo es näher nicht mehr geht.

»Küsst ich ihn tot?« fragt besorgt Penthesilea in Kleists gleichnamigem Drama: Gehen Sie kein Risiko ein und lernen Sie mit uns die Kunst des Küssens – nicht nur Liebenden empfohlen – aus hunderten von Jahren kennen.

Hörzeit | Bitte: Schön!

Hörzeit | Bitte: Schön!

Mit Anja Rambow und Ulrike Möller

Was haben mit Seife vermischtes pulverisiertes Nachtigallenexkrement und eine Python gemeinsam? Es sind die Zutaten für bizarre Rituale im Dienste der Schönheit.

»Zu allen Zeiten und auf allen Kontinenten strebten die Menschen Schönheit, versuchten etwas von diesem strahlenden Glanz einzufangen. Vergeblich… Ein Zauber, der nicht greifbar ist… Sobald man versucht, ihn zu fassen, entzieht oder verflüchtigt er sich.«

In unserem Programm wollten wir dennoch den unmöglichen Versuch wagen, dem Phänomen ›Schönheit‹ auf die Spur zu kommen, um vielleicht doch jenes ›je ne sais quoi‹ ihres Zaubers zu erhaschen. Eine heitere, nachdenkliche, verblüffende Reise durch die Literatur.

Sie konnten ein buntes Kaleidoskop aus Lyrik, Erzählungen, szenischen Dialogen, Collagen… erleben – ein Programm so vielfältig wie das Thema selbst, denn:

»Die Schönheit [aber] ist frei und strahlend in ihren unendlich vielen Ausdrucksformen und lässt sich nicht auf irgendeine Norm reduzieren. Jeder Versuch, diese Vielfalt auf ein einziges allgemeingültiges ›Ideal‹ zurechtzustutzen, droht, ihr den Glanz zu nehmen, wenn nicht gar sie für immer zu ersticken.«
(Michèle Didou-Manent, Tran Ky, Hervé Robert: Dick oder dünn? Körperkult im Wandel der Zeit.)

Hörzeit | »...den Tod für uns zerbrochen, den Himmel aufgeschlossen...« - Frauen in der Reformation

Hörzeit | »...den Tod für uns zerbrochen, den Himmel aufgeschlossen...« - Frauen in der Reformation

Mit Dagmar Claus, Florian Esche, Elissa Taggert und Maren Ulrich
Klavier: Michael Lieb

Sitte und Gesellschaft, Tod und Teufel, Ehe und Geburt bestimmten das Leben der Frauen zur Reformationszeit. Manche Quelle gibt es über die Frauen der Reformationszeit, von ihnen selbst hingegen sind wenige Zeugnisse überliefert. Wir ließen die Lebensgeschichten dieser Frauen erzählend aufleben und näherten uns anhand zeitenübergreifender Lyrik der mutmaßlichen Wirklichkeit des Lebens an. Was hat sich verändert, was ist vertraut, was scheint mittlerweile fremd?

Mit dem Ensemble der Akademie für gesprochenes Wort konnten Sie sich auf eine literarisch-musikalische Zeitreise begeben und mit uns einen ungewöhnlichen Blick auf die Zeit der Reformation aus der Perspektive der Frauen werfen.

Rückblick 2016

»Akupunktur für die Stadt?« Literatur statt Lärm, hören statt hasten

»Akupunktur für die Stadt?« Literatur statt Lärm, hören statt hasten

Vom 6. bis 16. September 2016 lief das Projekt »Parklets für Stuttgart« als Realexperiment
im Rahmen eines Entwurfs- und Forschungsproekts in Zusammenarbeit mit dem Städtebau-Institut, dem Reallabor für Nachhaltige Mobilitätskultur der Uni Stuttgart und der Stadt Stuttgart .
15 Audiodateien konnten über einen QR Code am Parklet abgerufen werden. Sie konnten Texte von Walter Benjamin, Otto Julius Bierbaum, Robert Musil und anderen hören.
Glück und Leid des urbanen und mobilen Menschen sind Thema der ausgewählten Hör-Literatur.

Sprecher: Florian Ahlborn, Dagmar Claus, Oliver Dermann

Großstadtrauschen - Das Sprecherensemble in Brüssel

Das Sprecherensemble der Akademie für gesprochenes Wort war zu Gast im Rahmen der Buchwochen in der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel vom 13. April bis 13. Mai 2016. Hören Sie hier Audiomitschnitte der Veranstaltung.

Ein literarisch-musikalischer Streifzug durch die Metropolen Europas: pulsierend und stets wach, begeistern, beflügeln, bestürzen, bedrücken und beschlagnahmen uns diese Herzen der Welt. Bunt und belebt können sie trotzdem trist sein und Einsamkeit hervorrufen. Elisa Taggert, Maren Ulrich und Felix Heller pendeln in Wort und Ton zwischen Istanbul und Amsterdam, zwischen Berlin und Rom – begleitet von Michael Lieb am Klavier.

Die Lustigen von Weimar – Johann Wolfgang von Goethe:

Aus Berlin – Zweiter Brief – Reisebilder – Heinrich Heine

Istanbul – Nat Simon & Jimmy Kennedy & Hans Bradtke

Eine Kleine Stadt – Reinhard Lakomy

Rückblick 2015

Deutscher Evangelischer Kirchentag Stuttgart, 2015

Deutscher Evangelischer Kirchentag Stuttgart, 2015

Foto: Martin Windhab

Das Sprecherensemble hat am Eröffnungsgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentages am 3. Juni 2015 auf dem Stuttgarter Schlossplatz mitgewirkt.

Die Mitglieder trugen wichtige Passagen aus dem Psalm 90 sowie weitere Bibelverse vor, die den Psalm kommentieren, dessen 12. Vers zugleich das Motto des Kirchentags war: »Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden«.

Impressionen

(Fotos: Martin Windhab)

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»Elektrische Wellen fließen durch die blonde Nacht ...«, 2015

»Elektrische Wellen fließen durch die blonde Nacht ...«, 2015

Foto: Ufuk Arslan, Schwäbisch Hall

Im Rahmen der Ausstellung »Moderne Zeiten. Eine Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Nationalgalerie zu Gast in Schwäbisch Hall« (vom 23. Mai 2014 bis 1. Mai 2015)

Das Sprecherensemble verwebt die Stimmenvielfalt der »Roaring Twenties« – den aufregenden, experimentierfreudigen, Grenzen sprengenden und entfesselten Zeiten zwischen den Kriegen – zu einem kaleidoskopischen Sprachteppich!

Impressionen

(Fotos: Ufuk Arslan, Schwäbisch Hall)

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